Schritt in Richtung Nationalkader
Das war super: Mit einer Silbermedaille und dem Vizemeistertitel kehrte SSF-Judoka Maxime Junghänel von den Deutschen Meisterschaften zurück. Diesen bislang größten Erfolg in seiner Karriere hat sich der erst 14 Jahre alte Junghänel in der Altersklasse U17 erkämpft und damit in der neuen Ring-Arena in Nürburg (Rheinland-Pfalz) zugleich einen großen Schritt in Richtung Nationalkader geschafft.
In seinem ersten Kampf n der Gewichtsklasse -60kg warf Junghänel gleich den fünfmaligen thüringischen Landesmeister Marcel Schmidtke aus dem Rennen; ähnlich erging es dem Rheinland-Pfälzer Rustem Kempirbaev und dem württembergischen Meister Alec Meiling. Im Halbfinale schließlich traf Junghänel auf den jungen, aber sehr gefährlichem Martin Matijass, den Sohn der Bronze-Medaillengewinnerin von Athen. In einem heißen Gefecht konnte der 14-Jährige kühlen Kopf bewahren und das Duell mit Wazari für sich entscheiden.
Ein alter Bekannter schließlich stand Junghänel im Finale gegenüber: Joris Kruger aus Langenfeld. Ihm hatte sich der SSF-Judoka schon Ende Februar bei den Westdeutschen Meisterschaften geschlagen und mit Platz 2 zufrieden geben müssen. Der routinierte Nationalkader-Kämpfer gewann auch dieses Mal, wenn auch nicht mehr so deutlich wie bei den Westdeutschen, nach vier Minuten Kampfzeit mit Wazari-Wertung. Für den jungen SSF-Kämpfer ist der zweite Platz persönlich und sportlich ein Riesenerfolg – gleich nach der Siegerehrung wurde er für ein Internationales Turnier nach St.Petersburg nominiert.
Alle Ergebnisse im Internet unter http://www.nwjv.de/index.php?mf=/aktuell/2010/feb/0228.htm
Yamina Bouchibane




