Jetzt geht es um den Aufstieg in die 2. Bundeliga:

Volleyballer werden Regionalliga-Meister

Herzlichen Glückwunsch: Mit einem 3:1-Sieg gegen Alemannia Aachen haben sich die Volleyballer der Spielgemeinschaft Alfterer SC/SSF Fortuna Bonn die Meisterschaft in der Regionalliga gesichert. Damit hat die erst in dieser Saison neu zusammen gefundene Mannschaft die in sie gesetzten Erwartungen mehr als erfüllt; jetzt soll das Team an der Aufstiegsrunde vom 16. bis 18. April teilnehmen und könnte dort den Traum von einer Rückkehr in die 2. Bundesliga verwirklichen. Mehr dazu von Sven Esser.

Alfterer Volleyballer sichern sich den Titel

Am Ende wurde in der Hardtberghalle nur noch gejubelt. Mit stehenden Ovationen feierten die Zuschauer das Team des Alfterer SC/SSF Fortuna, das sich durch einen 3:1 (25:23, 25:23, 21:25, 25:16)-Heimerfolg über Alemannia Aachen die Regionalliga-Meisterschaft sicherte. Mit einem kurz gespielten Aufschlag überraschte Sebstian Schnorr beim Matchball die Gäste, die den Ball so nur noch ins Netz spielen konnten."Ein Riesenerfolg", freute sich der strahlende Trainer Elmar Wächter, nachdem sein Team die Nervenprobe zum Saisonfinale bestanden hatte. Im Fall einer Niederlage wäre der ASV Senden, der seine Begegnung des letzten Spieltags schon vor Wochen ausgetragen hatte, aufgrund des besseren Satzverhältnisses auf der Zielgeraden noch vorbeigezogen.

"Wie schnell die neue Mannschaft aus den Teams der SSF Fortuna Bonn und der SG Alfterer SC zusammengewachsen ist, ist schon toll", lag für Wächter das Erfolgsrezept auf der Hand. Zwar hatte Wächter vor der Saison mit Platz eins bis drei geliebäugelt, "dass wir uns so schnell und harmonisch finden, damit war in dieser Form aber nicht zu rechnen".Vor den gut 300 Zuschauern, die die Zahlen während der letzten Zweitligasaison der SSF Fortuna Bonn (2008/2009) deutlich in den Schatten stellten, gewannen die Gastgeber die ersten beiden Sätze recht mühsam. Im dritten Satz ging zunächst gar nichts mehr zusammen. "Über die Mitte ist zu wenig gekommen.

Vor allem bei den Sprungaufschlägen des Aachener Hauptangreifers hatten wir erhebliche Probleme. Zum Glück haben wir am Ende des Satzes wieder ins Spiel gefunden und gezeigt, dass wir das variablere Team sind. Wenn der ganze dritte Satz so gelaufen wäre, hätte ich größte Bedenken für den vierten Satz gehabt", sagte Wächter später. Im vierten Satz fand sein Team den Rhythmus dann zurück, wobei Aachen mit einer Vielzahl von Fehlern kräftig Schützenhilfe leistete.

Damit war die Meisterschaft perfekt - für Trainer Elmar Wächter, nachdem er schon mit Windeck zweimal Regionalliga-Meister geworden war, als Trainer bereits Titel Nummer drei. "Mit Windeck sind wir anschließend beide Male in die 2. Bundesliga aufgestiegen", erinnerte sich Wächter. Wenn das kein gutes Omen ist . . .

Im Interview äußert sich Team-Manager Albert Klein zum Thema Wiederaufstieg;
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Bonner General-Anzeiger, 22.03.2010